OTTO HAT FLICK FLACKS

GEKAUFT

DER FREMDE MANN UND SEIN FINGER

 "Ist das Ihre Banane?" 

Irritiert verengte Clara die Augen.

 

"Wie bitte?" 

"Na, ich würde gerne wissen, ob diese Banane Ihnen gehört?"

 

Der große Mann lächelte verschmitzt. Er trug einen gutsitzenden Anzug und eine Aktentasche unter seinem rechten Arm.

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ÜBER MICH

 

Meine erste Million wollte ich eigentlich spätestens im Alter von dreißig Jahren erwirtschaftet haben, doch scheiterte dieses Vorhaben, denn geboren bin ich im Jahre 1982. Schreibe ich aus diesem perfiden Grund Bücher? Die Antwort lautet Jein, denn statistisch gesehen ist die Wahrscheinlichkeit mit Büchern viel Geld zu verdienen, relativ gering. Vermutlich hätte ich besser die elektrische Wimpernzange oder das sprechende Kissen erfinden sollen.

 

Als studierte Betriebswirtin hätte ich immerhin nicht die allerschlechtesten Vorraussetzungen mitgebracht. Dazu sieben Jahre in Tibet bis zur dreißig, sprich genügend Zeit für innovative Erfindungen oder Geschäftsideen. Doch mein Herz sah etwas anderes vor.

 

Nach den ersten ernüchternden Joberfahrungen merkte ich schnell, dass ich unter gar keinen Umständen bis zur Rente im Büro arbeiten kann und will, doch wie lauteten die Alternativen? In mir steckte und steckt weder ein Daniel Düsentrieb noch eine knallharte Profitgräberin.

 

'Otto hat Flick Flacks gekauft' ist in einer Phase entstanden, in der mein Leben alles andere als fliederlila verlief - kurz auf den Punkt gebracht: Ich war arbeitslos. Doch gleichermaßen lastete in dieser Zeit bereits derart viel Bürofrust auf meinen Schultern, den ich irgendwie abschütteln wollte und musste. Also begann ich zu schreiben! Und es half! So musste sich Gwen Stefani fühlen, als sie 'Don't speak' geschrieben hatte! Ich meine, eine beachtliche Vielzahl wunderschöner Songs entstand auf diese Art und Weise, weshalb sollte diese persönliche Note, fernab von fiktiven Konservenlachern und ausgenudelten Stereotypen, nicht auch bei Büchern funktionieren?

 

Da ich jedoch im zarten Alter von vierundzwanzig Jahren keine Biografie schreiben wollte, sondern einen unterhaltsamen witzigen Roman, tobte ich mich kreativ aus. Wandelte die lebensnahe Handlung bisweilen hier und da ab und strich sämtliche Personen, die für die Geschichte keine Rolle spielten. Nach drei Monaten sowie einem fertigen Plot, trat ich neuerlich einen grauen Bürojob an. Mein umgangssprachliches Manuskript kramte ich lediglich am Wochenende bei einem Glas Wein heraus. Gelegentlich.

 

 

 

 

 

 

 

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Sandra Vahle

sandra-vahle (at) gmx.de

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"OTTO HAT FLICK FLACKS GEKAUFT"

 

SANDRA VAHLE

 

 

So zog Jahr für Jahr ins goldene Land, ohne dass ich jemals in Tibet war. Dafür aber ward ich plötzlich dreißig! Und eigentlich hatte ich nichts von dem erreicht, wovon ich als junges Mädchen geträumt hatte. Ich war weder reich noch berühmt, geschweige denn auf dem Cover der Sports Illustrated abgebildet. Doch wie sollte auch all dies jemals wahr werden, wenn ich nichts anderes tat, als den Versuchungen der Konsumgesellschaft zu erliegen. Teure Kleidung, feine Restaurants und dekadente Urlaube, dazu eine schicke Wohnung und ein mittelmäßiges Auto.

Im Alter von einunddreißig Jahren beschloss ich, dass es so nicht für mich weitergehen konnte! Nach zwei durchdachten Nächten kündigte ich meinen Job und nahm mir eine Auszeit. Genau genommen arbeitete ich fortan Tag und Nacht an meinem Otto-Buch. Etwas mehr als ein Jahr lang. Sieben Tage die Woche. Zehn bis vierzehn Stunden täglich. Mein Augenmerk galt dabei insbesondere der Sprache und den zwei Büchern im Buch. Ich muss gestehen, es fiel mir sehr schwer, ein Ende zu finden - stolperte ich doch jedes Mal über dieselben Sätze und Stellen, mit denen ich noch nicht hundertprozentig zufrieden war.

 

Ende November 2014 veröffentlichte ich eine umfangreiche Leseprobe bei neobooks und Anfang März 2015 schickte ich mein Baby dann endgültig in die weite Welt hinaus. Seither schlägt es sich tapfer und hat mir eine Menge Freuden bereitet.

 

Gegenwärtig schreibe ich an meinem zweiten Roman. 'Der andere Blickwinkel' ist ein klassischer Psychothriller, inspiriert von den Thrillerelementen im Otto-Werk. Privat übrigens exakt das Genre, welches ich mit am liebsten lese. Es bleibt also spannend und blutrünstig, aber auch die Freunde des trockenen Humors werden weiterhin versorgt, zunächst in Form diverser Blogs, die schon geschrieben sind oder noch geschrieben werden. Ich freue mich sehr über alle Leserinnen und Leser, die mich auf diesem aufregenden Weg begleiten.

 

 

 Sandra Vahle

Eine kleine aber feine Kurzgeschichte

 

So zog Jahr für Jahr ins goldene Land, ohne dass ich jemals in Tibet war. Dafür aber ward ich plötzlich dreißig! Und eigentlich hatte ich nichts von dem erreicht, wovon ich als junges Mädchen geträumt hatte. Ich war weder reich noch berühmt, geschweige denn auf dem Cover der Sports Illustrated abgebildet. Doch wie sollte auch all dies jemals wahr werden, wenn ich nichts anderes tat, als den Versuchungen der Konsumgesellschaft zu erliegen. Teure Kleidung, feine Restaurants und dekadente Urlaube, dazu eine schicke Wohnung und ein mittelmäßiges Auto.

Im Alter von einunddreißig Jahren beschloss ich, dass es so nicht für mich weitergehen konnte! Nach zwei durchdachten Nächten kündigte ich meinen Job und nahm mir eine Auszeit. Genau genommen arbeitete ich fortan Tag und Nacht an meinem Otto-Buch. Etwas mehr als ein Jahr lang. Sieben Tage die Woche. Zehn bis vierzehn Stunden täglich. Mein Augenmerk galt dabei insbesondere der Sprache und den zwei Büchern im Buch. Ich muss gestehen, es fiel mir sehr schwer, ein Ende zu finden - stolperte ich doch jedes Mal über dieselben Sätze und Stellen, mit denen ich noch nicht hundertprozentig zufrieden war.

 

Ende November 2014 veröffentlichte ich eine umfangreiche Leseprobe bei neobooks und Anfang März 2015 schickte ich mein Baby dann endgültig in die weite Welt hinaus. Seither schlägt es sich tapfer und hat mir eine Menge Freuden bereitet.

 

Gegenwärtig schreibe ich an meinem zweiten Roman. 'Der andere Blickwinkel' ist ein klassischer Psychothriller, inspiriert von den Thrillerelementen im Otto-Werk. Privat übrigens exakt das Genre, welches ich mit am liebsten lese. Es bleibt also spannend und blutrünstig, aber auch die Freunde des trockenen Humors werden weiterhin versorgt, zunächst in Form diverser Blogs, die schon geschrieben sind oder noch geschrieben werden. Ich freue mich sehr über alle Leserinnen und Leser, die mich auf diesem aufregenden Weg begleiten.

 

 

Sandra Vahle

"Otto hat Flick Flacks gekauft" ist ein absolutes Herzbuch! Man mixe feinsinnige Hingabe, viel Herzblut und einen guten Tropfen Sarkasmus - fertig ist die turbulente Liebeskomödie! Lasst euch in Heidis Labyrinth der Träume entführen. Einige werden siegen, andere müssen sterben.

 

Heidi Hagenbert ist jung, frisch diplomiert und an beherzter Zuversicht mangelt es ihr nicht. Von nun an beginnt ein Leben in Saus und Braus.

Alsbald muss sie feststellen, dass jenes nicht gänzlich so opulent verlaufen soll wie beizeiten erträumt. Der Sold ist mickrig, ihre temperamentvolle Chefin bedient sich eines monarchischen Führungsstils und Betriebswirtschaft klang in der Theorie betörender. Wenn doch wenigstens die Liebe all dies nivellieren würde...

 

Um dem Stumpfsinn zu entfliehen, verbleibt Heidi nur eins: Ihre fliederlila Brille. So verfällt sie hingebungsvoll Dr. Alexander Strauss und streift hin und wieder im seidigen Neglige durch finstere Nächte, um nicht nette Ex-Liebhaber mit einem Damaststahlmesser aufzuschlitzen.

Und dann wäre da ja auch noch Otto. Samt seiner Füße sowie dem einen speziellen Körperteil, welches dieser Geschichte die nötige Portion Tragik verleiht, die es benötigt, um sich in die angesehene als gleichsam erstrebenswerte Weltliteratur einreihen zu dürfen.

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© 2015 Sandra Vahle